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Pädagogischer Tag im BBW Mosbach am 27.04.2007
Florian Rehbein, Dipl. Psychologe, Kriminologisches Forschungszentrum Niedersachsen, präsentierte die Ergebnis der Befragung von 17.000 Neuntklässlern und 6.000 Viertklässlern zu ihrer Mediennutzung, ihren Familien, ihrem schulischen Umfeld und zu ihrem Freizeitverhalten.
Für die Mitarbeiter des BBWs war vor allem der Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Jugendgewalt von besonderem Interesse. Die Schülerbefragung des KFN 2005 stellt einen Zusammenhang zwischen Mediengewalt und aggressivem Verhalten von Viert- und Neuntklässlern her. So ist die Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen der befragten Gruppe höher, die angaben häufig Kampfspiele zu spielen.
Aus der Sicht des KFN sollte nach den Ergebnissen der vorliegenden Studie den Eltern empfohlen werden, Kindern keine eigenen Bildschirmgeräte in ihr Zimmer zu stellen. Für die große Mehrheit der Befragungsgruppen gilt: Die Verfügbarkeit über die Mediengeräte erhöht in starkem Maße die Dauer des Medienkonsums sowie das Risiko der Nutzung von entwicklungsschädigenden Inhalten.
Ursula Kluge, Dozentin für Pädagogik, Gutachterin des USK, präsentierte eine Systematik der Computerspiele und gab einen Einblick in die Welt der Computer- und Konsolenspiele. Für die Mitarbeiter des BBWs waren neben der Spielesystematik die Motive der Kinder und Jugendlichen für Computerspiele und die Auswirkungen dauerhaften Spielens auf ihre Lebenswelt besonders aufschlussreich.
Helmut Keßler