Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)
Auftrag
Das Sozialpädiatrische Zentrum ist nach § 119 des SGB
V ermächtigt zur ambulanten sozialpädiatrischen Behandlung
von Kindern und als Epilepsieambulanz für
Kinder und Jugendliche zugelassen. Wir sind den Qualitätskriterien
der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
verpflichtet.
Leitung: Dr. med. Daniel Vater
Struktur
Das Sozialpädiatrische Zentrum wird tätig nach Überweisung
durch den niedergelassenen Kinderarzt/Hausarzt.
Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen:
- Anmeldung
- Ausfüllen eines Fragebogens u. ggf. von Schweigepflichtsentbindungen
- Ärztliche Erstvorstellung
- Arztbrieferstellung mit Versendung an den zuweisenden
Arzt und an die Eltern
- Interne und/oder externe Diagnostik
- Teambesprechung mit Aufstellung eines Therapieplans
- Arztbrieferstellung mit Versendung an den zuweisenden
Arzt und an die Eltern
- Genehmigung des Therapieplans durch die Kostenträger
- Therapie im SPZ
oder extern bzw. in der Frühförderstelle
- Verlaufskontrolle mit Arztbrieferstellung
- Kinder mit Notfällen und Säuglinge werden
kurzfristig behandelt.
Mehr zur ärztlichen Diagnostik im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ)
...
Kinder mit folgenden Störungen werden bei uns
betreut:
- Entwicklungsstörungen im motorischen, sprachlichen,
intellektuellen, sozialen oder psychischen Bereich
- Zerebrale Bewegungsstörungen
- Epilepsien
- Genetisch bedingte Erkrankungen
- Teilleistungs- und Lernstörungen wie z.B. Legasthenie,
Dyskalkulie.
- Aufmerksamkeitsstörungen/Hyperaktivität
- Psychosoziale Störungen
- Enuresis und Enkopresis
- Emotionale Störungen des Kindesalters
- Formenkreis der autistischen Störungen
Unser Team besteht aus:
- Kinderärzte und Neuropädiater
- Diplom-Psychologen
- Ergotherapeutin
- Heilpädagogen
- Krankengymnastinnen
- Logopädinnen
- Med. techn. Assistenten
- Sekretärinnen und Schreibkräfte
Mehr zu den Arbeitsfeldern der einzelnen Berufsgruppen
Ausstattung
- Digitalisiertes EEG
- Video-EEG
- Mobiler EEG-Langzeit-Recorder
- Neurophysiologischer Messplatz
- Sonographie mit Dopplertechnik
- Ton- und Sprachaudiometrie
- Otoakustische Emissionen
- Tympanometrie
- Ereignisrecorder zur Messung der Herzfrequenz und
Sauerstoffmessung
- Psychologisches Testinstrumentarium
- Testinstrumentarien der verschiedenen therapeutischen
Berufsgruppen
Zahlen und Fakten
Ermächtigung erstmals 1989 (hervorgehend aus einer neuropädiatrischen
und kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz). Circa 1000 behandelte
Kinder im Jahr.
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