Johannes-Diakonie Mosbach

  1. Wer wir sind
  2. Standorte
  3. Seelsorge
  4. Mitarbeit
  5. Produktpalette
  6. Info-Material
  7. Links
  8. Presse
  9. Ansprechpartner
  10. Spenden
  11. Impressum

 

 

PRESSEINFORMATION vom 13. Juli 2009

Selbstbestimmtes Leben im Alter

Vortragsreihe der Johannes-Anstalten Mosbach hat begonnen

Mosbach. Über die Themen „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ sowie „Testament und Erbrecht“ sprachen auf Einladung der Johannes-Anstalten Mosbach Rechtsanwalt Wolfgang Roth aus Obrigheim und Notar Lutz Milzer vom Notariat Mosbach in der Aula des Berufsbildungswerks. Weitere Vorträge in der Reihe „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ werden folgen.

Rechtsanwalt RothNiemand ist davor sicher, plötzlich oder im Verlauf einer Erkrankung längere Zeit oder für immer seine Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen und Entscheidungen nicht oder nur noch eingeschränkt treffen zu können. Die Zahl alter Menschen, die pflegebedürftig in Pflegeheimen oder zu Hause versorgt werden, nimmt ständig zu.

Rechtsanwalt Roth erläuterte in seinem Vortrag, wie jeder mit der Patientenverfügung, der Vorsorgevollmacht und der Betreuungsverfügung für den Fall der Hilfsbedürftigkeit rechtzeitig vorbeugen kann. Erörtert wurden die Unterschiede zwischen den einzelnen Vorsorgeregelungen, die aktuelle Rechtslage, die Voraussetzungen für die Errichtung, die Vermeidung von Fehlern und auch die Auswirkungen solcher Verfügungen auf die betroffenen Kinder und Verwandten.

Notar MilzerDer Vortrag von Notar Milzer stellte das Erbrecht vor. Die gesetzliche Erbfolge, der Pflichtteil, die Haftung für Schulden des Verstorbenen, die Ausschlagung des Erbes und der Erbschein waren einige der angesprochenen Punkte. Milzer ging weiterhin ausführlich auf das Testament ein, das es dem Erblasser erlaubt, seine Erbfolge persönlich und individuell zu regeln. Er zeigte die Möglichkeiten und Grenzen bei der Gestaltung des Testaments auf. Themen waren das Vermächtnis, Auflage, Teilungsanordnungen, Vorausvermächtnisse und die Testamentsvollstreckung.

Beide Vorträge wurden gut angenommen und durch Fragen der Zuhörer aufgelockert. Zudem konnten sie sich über die für Laien geeignete Literatur zu den Themen informieren und sich kostenlos mit Themenpapieren und Broschüren, insbesondere der Erbrechtsbroschüre der Johannes-Anstalten Mosbach, versorgen.

Die Reihe „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ wird in lockerer Folge mit weiteren, z.B. auch medizinischen Themen fortgesetzt. Die Vorträge werden in den regionalen Medien und über die Homepage der Johannes-Anstalten Mosbach www.jamos.de angekündigt.

Ilona Martini