
PRESSEINFORMATION vom 31. Juli 2009
Mosbach. Eva-Maria Frey zeigt auf die Leinwand und jauchzt vor Freude. Die Bewohnerin der Johannes-Anstalten Mosbach hat sich im neuen Film über das soziale Dienstleistungsunternehmen entdeckt, der am 29. Juli Bewohnern und Mitarbeitenden in der Johanneskirche vorgestellt wurde. Hastig blickt sie umher, um zu sehen, ob alle anderen sie erkannt haben. Doch da sind schon die nächsten Bewohner und Mitarbeitenden im Bild. In 25 Minuten fasst der Film die Arbeit und Angebote der Johannes-Anstalten zusammen: wie und wo die Bewohner, Werkstattbeschäftigten, Schüler, Rehabilitanden im Berufsbildungswerk und Menschen im Betreuten Wohnen leben, arbeiten, lernen und dabei von Mitarbeitenden der Johannes-Anstalten begleitet werden.
Geschäftsführer Reinhard Adler hatte noch bezweifelt, dass das gesamte Spektrum der Johannes-Anstalten in einem kurzen DVD-Film gezeigt werden könne, als er den Beginn der Dreharbeiten im letzten Herbst miterlebte. Doch heute ist er überzeugt: „Jetzt haben wir ein repräsentatives Werk.“
Damit hat Alois Roidl von PINGUINmedia in Obrigheim, der in seinen Händen die Kamera und Filmproduktion hielt, sein Ziel erreicht: Er wollte die Menschen in den Johannes-Anstalten so darstellen, wie sie sind und leben. Dazu hat sich Roidl behutsam in ihren Alltag integriert und auch mal Bewohner durchs Kameraokular schauen und Regieanweisungen geben lassen.

Gabriele Eisner vom Wieslocher Redaktionsbüro Benefactum, die den Begleittext zum Film beitrug, schilderte, wie ihr bei der Arbeit für den Film die Menschen in den Johannes-Anstalten Mosbach ans Herz gewachsen seien. Gerne erinnere sie sich an die Offenheit in den Johannes-Anstalten und erzähle anderen von den Begegnungen dort. „Es ist toll, einen tieferen Einblick in die Johannes-Anstalten bekommen und zu ihrer Arbeit beigetragen haben zu können“, schloss Eisner.
Konzepterin und Projektleiterin Franziska Legat, ehemalige Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, freute vor allem der Spaß und die Zusammenarbeit aller Mitwirkenden. Sie bedauerte, dass nicht alle beteiligten Menschen im Film hätten gezeigt werden können. Die über zehn Stunden Filmmaterial mussten deutlich zusammengeschnitten werden, damit sie dem Betrachter einen guten und leichten Einblick in das Leben der Johannes-Anstalten liefern. 15 Minuten waren dazu vorgesehen, doch die Vielfalt war letztlich bei aller Mühe nur in knapp eine halben Stunde zu verpacken.
Annette Peters, neue Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ist sich sicher, dass die Collage sympathischer, ansprechender Bilder und Worte bei den vielen tausend Besuchern, die jedes Jahr in den Johannes-Anstalten Mosbach begrüßt werden, sehr gut ankommen und das Image der diakonischen Einrichtung weiter steigern werden. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden.
Als das abschließende Begleitlied „Dann hat der Himmel die Erde berührt“ des Singkreises und der Orff-Gruppe der Johannes-Anstalten auf der DVD bei der Filmvorführung erklang, sangen und klatschten die Bewohner spontan und begeistert mit. Spätestens jetzt war jedem klar: Es ist ein Film von und über uns. (da)