Johannes-Diakonie Mosbach

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PRESSEINFORMATION vom 19. November 2009

Individuelle Hilfe für Menschen mit Behinderung und deren Familien

Johannes-Anstalten Mosbach weihten Anlaufstelle in Buchen ein

Buchen. Die Offenen Hilfen der Johannes-Anstalten Mosbach haben am 17. November ihr neues Büro in der Linsengasse 16 in Buchen eingeweiht. Hier finden Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige und Gastfamilien aus der Region Buchen und Walldürn Ansprechpartnerinnen für die vielfältigen Betreuungs-, Beratungs- und Begleitungsdienste des sozialen Dienstleistungsunternehmens.

„Wir wollen mittendrin sein, nicht außen vor und den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommen. Dadurch will die Anlaufstelle ihnen ermöglichen, individuelle Hilfen vor Ort zu finden und zu nutzen“, eröffnete Rosemarie Jany, Leiterin der Offenen Hilfen, die Einweihungsreden. Unterstützung selbst benötigten die Offenen Hilfen bei der Suche nach Wohnungen für Menschen mit Behinderung in der Region, so die Leiterin. Auch machte Jany auf das Mobile Informationszentrum aufmerksam, das Hilfesuchenden eine neue Möglichkeit biete, sich über das Gesamtangebot der Johannes-Anstalten zu informieren.

Laut Reinhard Adler, Geschäftsführer der Johannes-Anstalten, startet das Dienstleistungsunternehmen jetzt auch in Buchen ein weiteres Mal durch. Das Büro der Offenen Hilfen liege auf der Linie der Johannes-Anstalten, ihre Angebote für Menschen mit Behinderung verstärkt dezentral und ambulant anzubieten, das heißt wohnort- und gemeindenah sowie ortsungebunden.

Der Buchener Bürgermeister informierte sich bei den Mitarbeiterinnen über die Angebote der Offenen Hilfen: (v.l.n.r.) Roland Burger, Heike Vollmer, Juliane Walter und Saskia Bauer.Für Bürgermeister Roland Burger bringt das Büro der Offenen Hilfen eine neue Dienstleistungsqualität für die Region. Er freute sich über den vierten Baustein im Angebot der Johannes-Anstalten in Buchen, der die anderen Bausteine ergänze: die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM), die Wohnangebote und die geplanten Frankenland-Werkstätten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Gerne helfe er bei der Wohnungssuche der Offenen Hilfen, so Burger.

Pfarrerin Birgit Lallathin und Pfarrerin Irmtraud Fischer sprachen den Segen für alle Menschen, die bei den Offenen Hilfen Unterstützung suchten, und für die Mitarbeiterinnen, die dort Hilfe gäben. Danach konnten sich die zahlreichen Gäste, zu denen auch Christian Köckeritz vom Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis gehörte, bei einem Imbiss über die Angebote der Offenen Hilfen informieren und in den Büroräumen umschauen. Zu den Angeboten gehören die Betreuung von Menschen mit Behinderung in deren eigenen Wohnungen, ihre Begleitung und die Entlastung ihrer Familien und Gastfamilien sowie Leistungen, die Menschen mit Behinderung mit ihrem Persönlichen Budget nutzen können. (da)