
Für langjährige Dienste am Menschen geehrt
Johannes-Diakonie Mosbach zeichnete Mitarbeitende aus
Mosbach/Schwarzach. Die höchste Ehrung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche nahmen dieser Tage Mitarbeitende der Johannes-Diakonie im Rahmen eines Gottesdienstes in der Mosbacher Johanneskirche entgegen: das Kronenkreuz in Gold. Dieses wird für 15- und 25-jährige Dienste in Kirche und Diakonie überreicht. Darüber hinaus konnten Mitarbeitende bei den diesjährigen Weihnachtsfeiern in Mosbach und Schwarzach Auszeichnungen für langjährige Tätigkeit in der Johannes-Diakonie in Empfang nehmen.
Gesundheit, Liebe und Honiglikör
Weihnachtsmärkte der Johannes-Diakonie erfüllten viele Wünsche
Mosbach/Schwarzach. „Super Schaf“ befand ein Besucher ein Holzwerk auf dem Weihnachtsmarkt der Johannes-Diakonie in Mosbach. Vielleicht meinte er auch „superscharf“ und damit den Schnäppchenpreis des hölzernen Lamms. Während die Johannesberg Schule dieses als Einzelstück anbot, verkaufte sie ihre Tannenbäume aus Holz gleich reihenweise. Neben Erzeugnissen aus weiteren Bereichen der Johannes-Diakonie bot der Markt auch ein Weihnachtsprogramm – genauso wie der Weihnachtsmarkt der Johannes-Diakonie eine Woche später auf dem Schwarzacher Hof.
Hüttenzauber auf dem Schwarzacher Hof
Schwarzacher Weihnachtsmarkt der Johannes-Diakonie am 5. Dezember
Schwarzach. Zum traditionellen Weihnachtsmarkt in Schwarzach lädt die Johannes-Diakonie Mosbach auch in diesem Jahr die Bevölkerung aus nah und fern ein. Er findet am zweiten Adventssonntag, 5. Dezember, auf dem Schwarzacher Hof statt und beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Luthersaal.
Waffelduft und Weihnachtsstern
Weihnachtsmarkt der Johannes-Diakonie am 27. und 28. November in Mosbach
Mosbach. Einer langen Tradition folgend, lädt die Johannes-Diakonie Mosbach auch in diesem Jahr die Bevölkerung aus nah und fern zu ihrem Weihnachtsmarkt in Mosbach ein. Dieser findet am 1. Adventswochenende (27./28. November) in und bei der Turnhalle der Johannesberg Schule auf dem Gelände der Johannes-Diakonie statt. Zahlreiche liebevoll dekorierte Stände und Buden sowie ein kleines Rahmenprogramm erwarten die Besucher an beiden Tagen.
Mit überragendem Erfolg ins Berufsleben
Fachschüler der Johannes-Diakonie Mosbach feierlich verabschiedet
Mosbach. Es war der Jahrgang der Überflieger: 20 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege (Berufskolleg), der Johannes-Diakonie Mosbach wurden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 81 Fachschüler ihre staatliche Anerkennung als Heilerziehungspfleger (HEP) und Heilerziehungshelfer (HEH) am 19. November in Mosbach feierlich in Empfang. Damit sind sie gerüstet, um Menschen mit Behinderung zu beraten, begleiten, bilden und pflegen.
Zusammen leben und lernen
Neues Konzept „Inklusion in der Schule“ in Epfenbach vorgestellt
Epfenbach. Einmal mehr rückte Epfenbach im Herbst 2010 in den Fokus der Bildungspolitik: In der Merian-Schule fand eine Veranstaltung der „Arbeitsgruppe Integration“, zusammengesetzt aus Kollegen der Außenklassen der Schwarzbach Schule (Johannes-Diakonie Mosbach) und der Partnerschulen statt, die Eltern und Lehrern das Konzept der Inklusion in der Schule näher bringen wollte. Viele Lehrer aus dem ganzen Schulbezirk, Vertreter des Schulamts und der Politik hörten und schauten sich an, was in der Merian-Schule zuwege gebracht wurde: Eine gemeinsame Schulklasse aus behinderten und nicht behinderten Kindern, die hier schon im 4. Jahr gemeinsam unterrichtet werden.
„So kann man es weiterhin machen“
Erlös des TSV-Festes kommt sportlichem Miteinander zugute
Schwarzach. Manchmal kann man verlieren und doch gewinnen. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Turn- und Sportvereins Badenia Schwarzach (TSV) waren am 5. Juli Ex-Bundesliga- und Nationalspieler als LOTTO-Elf gegen die „Oldstars Kleiner Odenwald“ in Schwarzach angetreten. In dem Benefiz-Spiel hatten sich die Spieler aus der Region den ehemaligen Profis 10:3 geschlagen geben müssen. Nichtsdestotrotz trug dies zum Festerlös von 10.107,75 Euro bei. Dieser wird unter anderem für das sportliche Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung der Johannes-Diakonie Mosbach und des TSV eingesetzt. An der Scheckübergabe am 3. November im Sportheim des TSV in Schwarzach nahmen Mitwirkende, Organisatoren und Sponsoren teil.
Erntedank- und Herbstfest setzte auf Vielseitigkeit
Johannes-Diakonie Mosbach lockte nach Schwarzach
Schwarzach. Reiten oder Kinderschminken? Pizza oder Eis? Kunstpostkarte oder Vase? Das vielseitige Angebot beim Erntedank- und Herbstfest der Johannes-Diakonie Mosbach am ersten Oktobersonntag machte den Besuchern die Wahl nicht leicht. Zahlreich kamen sie auf den Schwarzacher Hof in Schwarzach und schafften es dann doch, viele der Attraktionen nutzen.
Johannes-Diakonie beendet Zyklus des Gedenkens
Zum 70. Gedenkjahr der Ermordung von Menschen mit Behinderungen: Gedenkstättenbesuch – Glockengeläut – Gottesdienste – Namenstafel – Vortrag
Mosbach/Schwarzach. Zu den Opfern des Nationalsozialismus im Dritten Reich gehören auch Menschen mit Behinderungen. Nationalsozialisten und ihre Helfershelfer brachten bis August 1941 in Grafeneck und an fünf weiteren Orten über 70.000 Menschen mit Behinderungen um. Aus der Johannes-Diakonie Mosbach, die damals „Erziehungs- und Pflegeanstalt für Schwachsinnige“ hieß, holten sie in vier Aktionen 1940 und 1944 insgesamt 263 Bewohnerinnen und Bewohner ab. Zum 70. Jahrestag erinnerte die Johannes-Diakonie im September und Oktober in fünf Veranstaltungen an die Opfer.
130 Jahre alt und so lebendig
Tag der offenen Tür der Johannes-Diakonie Mosbach zog scharenweise Besucher an - Auftritt von Joy Fleming war der Höhepunkt
Mosbach. „130 Jahren alt und so lebendig“ – dieses Kompliment hat sich die Johannes-Diakonie Mosbach ganz besonders am 26. September verdient. An diesem Tag feierte sie ihr Jubiläum und öffnete dazu ihre Türen. Mehr als 3000 Gäste kamen nach Mosbach, um hier ein farbenfrohes und vielstimmiges Fest zu erleben. Für mehr als 50 Attraktionen brachten sich zahlreiche Personen, Gruppen, Vereine und Organisationen in dieses ein. Ihren Höhepunkt erreichte die Feststimmung beim Auftritt der „Mannemer Bluesröhre“ Joy Fleming.
Tagesklinik der Johannes-Diakonie eingeweiht
Therapeutische Hilfe für Kinder und Jugendliche in Wohnortnähe
Mosbach. An einer psychischen Erkrankung leiden heutzutage zehn bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen. Von diesen nehmen aber nur 15 bis 20 Prozent Hilfe in Anspruch. Eine Lücke in der regionalen Gesundheitsversorgung schließt nun die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Johannes-Diakonie in Mosbach. Ihr Angebot richtet sich an junge Patienten, die keine vollstationäre Behandlung benötigen, für die aber eine ambulante Versorgung nicht ausreicht. Feierlich wurde die Tagesklinik in der Eisenbahnstraße 30 am 22. September eingeweiht.
Auch ohne Sieg beglückt
Kicker der Johannes-Diakonie Mosbach bei Deutschen Meisterschaft dabei
Mosbach/Duisburg. Losgezogen waren sie, um sich den nächsten Titel zu erspielen: Mit dem Sieg beim Baden-Württembergischen Fußballwettbewerb hatte sich ein Fußball-Team der Johannes-Diakonie Mosbach für die Teilnahme an der 10. Deutschen Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) qualifiziert. Dass der Pokal dann doch nach Hessen ging, tat der guten Stimmung vom 20. bis 23. September in der Sportschule Duisburg-Wedau keinen Abbruch.
Vortrag über die NS-Morde an Heimbewohnern
Dr. Hans-Werner Scheuing wertete Briefe an Angehörige aus
Mosbach. Am Freitag, 1. Oktober, 19 Uhr, lädt die Johannes-Diakonie Mosbach zu einem Vortrag von Dr. Hans-Werner Scheuing in der Johanneskirche ein: „Sie müssen den Tod als eine Erlösung auffassen!“ – Wie reagierten Angehörige auf den Mord an Heimbewohnern? Mit dieser Veranstaltung schließt die Reihe der Gottesdienste und Projekte der Johannes-Diakonie zum 70-jährigen Gedenken der Ermordung von Heimbewohnern zur Zeit des Nationalsozialismus.
Dank für „Turbo-Power“-Einsatz
Sebastian Stadtmüller als Werkstättenleiter der Johannes-Diakonie Mosbach verabschiedet
Mosbach. Leise und bescheiden wollte Sebastian Stadtmüller als Leiter der Mosbacher Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) nach 37 Jahren Einsatz in der Johannes-Diakonie Mosbach in den Ruhestand gehen. Doch ohne Dank für sein großes Engagement ließen ihn Leitungskräfte, Mitarbeitende und Beschäftigte nicht ziehen. Jetzt wurde Stadtmüller feierlich in der WfbM am Sportplatz verabschiedet. Von hier aus pflegte er auch den guten Kontakt zu Industrie-, Handels- und Handwerkspartnern in der Region und darüber hinaus.
Zum Gedenken läuten die Glocken
Morde an Menschen mit Behinderungen jähren sich zum 70. Mal
Mosbach. Am 18. Januar 1940 begann die Ermordung von Menschen mit Behinderungen im Dritten Reich in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Bis Mitte Dezember jenes Jahres wurden 10.654 Menschen aus Baden, Württemberg und Bayern getötet. Über 70.000 Menschen mit Behinderungen waren es bis August 1941, die auf Anordnung des totalitären nazistischen Staates in Grafeneck und an fünf weiteren Orten umgebracht wurden. Zum 70. Jahrestag erinnern verschiedene Veranstaltungen der Johannes-Diakonie Mosbach an die Opfer des Nationalsozialismus.
Das erste Mal in der Luft
Bewohner der Johannes-Diakonie Mosbach hoben ab
Buchen. Als das Flugzeug abhebt, lacht Renate Dunkel freudig auf. Doch dann legt sich die Maschine in die Schräge. Renate Dunkel stockt der Atem. Schnell ergreift sie die Hand von Rolf Moser, der neben ihr sitzt. Die beiden sind neben acht weiteren Bewohner des Buchener Wohnheims „Zum kleinen Roth“ der Johannes-Diakonie Mosbach zum ersten Mal im Leben gen Himmel gestartet. Dazu lud der Flugsportclub Odenwald Walldürn sie dieser Tage ein.
Zehn Jahre RNW-Zweigwerkstatt
Nachfrage nach Werkstattplätzen für psychisch kranke Menschen unverändert groß
Heidelberg. Die 2000 eingeweihte Zweigwerkstatt in Heidelberg-Kirchheim der Rhein-Neckar-Werkstätten GmbH (RNW), eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen, hat in diesem Jahr ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Die RNW-Hauptwerkstatt in Heidelberg-Rohrbach platzte Ende der neunziger Jahre aus allen Nähten. Da dort baulich nicht erweitert werden konnte, musste eine Zweigwerkstatt geschaffen werden. Deshalb mietete man 2000 eine moderne Industriehalle in Kirchheim, Hardtstraße, die nach den Erfordernissen einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) mit 50 Werkstattplätzen eingerichtet wurde. In der RNW-Zweigwerkstatt werden überwiegend Montage-, Konfektionier- und Verpackungsaufgaben für Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft durchgeführt.
Am gesellschaftlichen Leben teilhaben
Dritte Buchener Außenwohngruppe der Johannes-Diakonie eingeweiht
Buchen. Jürgen und Norbert Bronner sind in Buchen bekannt wie zwei bunte Hunde. „Wir gehen gerne unter die Leute“, sagen die Brüder von sich. Entsprechend zahlreich sind die Gäste zur Einweihung ihres neuen Zuhauses in Buchen gekommen. Ihr Daheim ist eine so genannte Außenwohngruppe. Hier unterstützen Mitarbeitende der Johannes-Diakonie Mosbach Menschen mit Behinderung dabei, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Außenwohngruppen befinden sich mitten in Städten und Gemeinden. So können Bürger mit und ohne Behinderung zusammen am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Auch die Einweihungsfeier zeigte, dass dies gelingen kann.
Ungeschlagen zum Titel
Team der Johannes-Diakonie bei Deutschen Meisterschaften dabei
Mosbach. Ein Kicker-Team der Johannes-Diakonie Mosbach hat sich für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Werkstätten für behinderte Menschen qualifiziert. Es gewann den Titel des Baden-Württembergischen Fußballwettbewerbs. 20 Mannschaften aus ganz Baden-Württemberg waren nach Neckarelz gekommen, um an diesem Turnier im Elzstadion teilzunehmen. In drei Leistungskategorien traten die Teams unter dem Banner der Special Olympics Baden-Württemberg an.
Johannes-Diakonie "auf Trab"
Reitsportler beim "Fest der Pferde" erfolgreich
Donaueschingen/Schwarzach. Erstklassigen Reitsport erlebten die Besucher beim 14. Reitturnier „Fest der Pferde“ auf den Immenhöfen in Donaueschingen. Zum zweiten Mal fand hier auch das Landeschampionat für Menschen mit Behinderung statt. Erfolgreich vertraten dabei eine Sportlerin und ein Sportler die Johannes-Diakonie Mosbach.
„Glaubt weiter an euch!“
BBW Mosbach verabschiedete Absolventen
Mosbach. Feierlich wurden jetzt 81 Absolventinnen und Absolventen des Berufsbildungswerkes Mosbach (BBW) in Trägerschaft der Johannes-Diakonie Mosbach ihre Zeugnisse, Gesellen- und Facharbeiterbriefe überreicht. Die Jugendlichen haben in jeweils einem der über 20 beruflichen Ausbildungsgänge, welche die Bildungseinrichtung anbietet, erfolgreich ihre Prüfung abgelegt. Darüber freuten sich mit ihnen Eltern, Angehörige, Freunde, Mitarbeitende des BBW und Grußwortredner bei der Entlassfeier in der Mosbacher Johanneskirche.
Ich kann wachsen wie ein Baum
Kunstwerke von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ausgestellt
Bad Rappenau/Mosbach. Das Bild ist mit kindlichem Pinselstrich und bunten Wasserfarben gemalt: zwei Bäume, Vögel, Blumen, Sonne, blauer Himmel und ein Haus. „Das ist mein Lieblingsbild“, sagt ein Patient und fügt hinzu: „Wenn ich noch öfter an diesem vorbeigehe, werde ich bestimmt schneller gesund.“ Zu sehen ist das Bild neben anderen Kunstwerken jetzt in der Ausstellung „Von Bäumen und Menschen“ in der Salinenklinik in Bad Rappenau. Patienten der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik der Johannes-Diakonie Mosbach haben die Werke geschaffen.
Ein schwarzer Sonntag
Erneuter Großbrand in den Schwarzacher Werkstätten
Schwarzach. Gut vier Jahre nach dem verheerenden Feuer in den Schwarzacher Werkstätten hat am Sonntagabend ein erneuter Großbrand weite Teile der Beschäftigungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen in Schutt und Asche gelegt. Betroffen sind vor allem der Berufsbildungsbereich, zwei Montageräume, die kleine Pulverbeschichtung und die Schreinerei. Der Schaden dürfte wieder im Millionenbereich liegen. Verletzt wurde niemand, allerdings erlitten mehrere Feuerwehrleute in der brütenden Hitze Schwächeanfälle.
Anerkennung für sportliche Höchstleistungen
Special Olympics-Teilnehmer in Schwarzach geehrt
Schwarzach. Die Teilnehmenden der Johannes-Diakonie Mosbach an den Nationalen Spielen der Special Olympics waren nach sechs Wettkampftagen am 19. Juni aus Bremen zurückgekehrt. Von dort hatten die Sportlerinnen und Sportler viel Edelmetall mitgebracht. Am 5. Juli wurden sie in Schwarzach daheim geehrt. Den Rahmen bildete das Begegnungssportfest, das anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Turn- und Sportvereins TSV Badenia Schwarzach veranstaltet wurde.
Fußball-Zauber in Schwarzach
Johannes-Diakonie Mosbach ist mit dabei
Schwarzach. Bundesliga-Altstars und Ex-Nationalspieler werden als LOTTO-Benefiz-Elf am Montag, dem 5. Juli, 18.30 Uhr, gegen die „Oldstars Kleiner Odenwald“ auf der Sportanlage des TSV Badenia in Schwarzach antreten. Anlass ist das 100-jährige Bestehen des Turn- und Sportvereins, für das der TSV ein Sportfest-Wochenende vorbereitet hat. An der Veranstaltung wird sich auch die Johannes-Diakonie Mosbach beteiligen – mit Freundschaftsspielen (ab 13.30 Uhr), einem integrativen Spiel (16.30 Uhr) und der Ehrung von Sportlerinnen und Sportler, die bei den diesjährigen Special Olympics für einen Medaillenregen gesorgt haben (16 Uhr). Bei einem Pressetermin am 29. Juni im TSV-Vereinsheim in Schwarzach berichteten die Verantwortlichen und Organisatoren, worauf die Besucher beim „Fußball-Zauber“ gespannt sein dürfen.
Spaß, Speisen und WM-Spiel werden geboten Schwarzacher Hof lädt zum Sommerfest ein
Schwarzach. Zu seinem Sommerfest heißt der Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach die Bevölkerung am Samstag, dem 3. Juli 2010, ab 13 Uhr in Schwarzach willkommen. Damit das Fest zu einem Erlebnis für die ganze Familie wird, haben sich die Beteiligten einiges einfallen lassen – auch damit niemand das WM-Viertelfinale Argentinien gegen Deutschland verpasst.
Mitspielen in Jesu Team
Tag der Begegnung auf dem Schwarzacher Hof stand unter dem Motto „Bewegung“
Schwarzach. In Südafrika rollt das Leder bei der Fußball-WM, und in Bremen waren gerade die Special Olympics National Games zu Ende gegangen. Was also lag näher, als den diesjährigen „Tag der Begegnung“ auf dem Schwarzacher Hof unter das Motto „Bewegung“ zu stellen. Und so flogen Bälle beim Gottesdienst im Luthersaal hin und her und wurde von der Tanz AG der Schwarzbach Schule ein Bewegungsspiel aufgeführt.
Die „Helden“ lassen sich feiern
Medaillenregen für Sportler der Johannes-Diakonie Mosbach bei den Special Olympics National Games in Bremen
Mosbach/Schwarzach/Bremen. „In jedem von uns steckt ein Held.“ So war es vom 14. bis 19. Juni in Bremen auf unzähligen T-Shirts, Postern und Plakaten zu lesen. Auch die 46-köpfige Mannschaft der Johannes-Diakonie Mosbach leistete bei den Special Olympics National Games wahrhaft Heldenhaftes: 15 x Gold, 17 x Silber und 12 x Bronze lautet die sportliche Bilanz. Das soll gefeiert werden: Beim großen integrativen Sportfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens des TSV Schwarzach Badenia Schwarzach am 5. Juli in Schwarzach werden die Sportler noch einmal geehrt.
Auch bei Armut nicht wegschauen
Mosbach. Wie groß ist das Risiko in Deutschland, arm zu sein? Wie sieht es mit der Solidarität in unserer Gesellschaft aus? Was sagt die Bibel dazu? Um diese Fragestellungen ging es bei der Eröffnung der diesjährigen Aktion Opferwoche der Diakonie am Sonntag in der Johanneskirche. Im Mittelpunkt des in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen Gottesdienstes standen Projekte des Diakonischen Werkes (DW) im Neckar-Odenwald-Kreis, die durch die Aktion Opferwoche gefördert werden sollen.
„Gib mir eine Chance“
Aktion Opferwoche der Diakonie 2010 wird eröffnet
Mosbach. Die Aktion Opferwoche der Diakonie für den Kirchenbezirk Mosbach wird am kommenden Sonntag, 13. Juni, mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Johanneskirche in Mosbach eröffnet.
BBW Mosbach präsentierte eigenen Wein
Mosbach. „Es sieht professionell aus“, freute sich Oberbürgermeister Michael Jann über den ersten Mosbacher Wein. Am 20. Mai präsentierte das Berufsbildungswerk (BBW) der Johannes-Diakonie Mosbach ihr Produkt im eigenen Haus. Dazu begrüßte Albert Stelzle, Leiter des BBW Mosbach, die Beteiligten an dem Weinbauprojekt der beruflichen Bildungseinrichtung. Dieses ist aus einem EU-Austauschprojekt des BBW und einer ungarischen Partnereinrichtung hervorgegangen (wir berichteten).
Fragen zu Testament und Erbrecht
Mosbach. In ihrer Reihe „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ lädt die Johannes-Diakonie Mosbach zum Vortrag „Fragen zu Testament und Erbrecht“ am Dienstag, 18. Mai, um 18.30 Uhr in der Aula des Berufsbildungswerks, Neckarburkener Str. 2-4, ein.
Vom Ideenreichtum begeistert
Jury der Johannes-Diakonie Mosbach kürt Preisträger des Malwettbewerbs zum Thema „Inklusion“
Mosbach. Ein wenig verloren steht der Rollstuhlfahrer am Rande des großen Platzes und schaut wehmütig den Kindern beim Spielen zu. Auf der Szene rechts daneben ist er mitten drin im Geschehen, hält den Ball auf dem Schoß, bereit zum nächsten Wurf. Und noch mehr hat sich geändert: Wo vorher Treppen zu Gebäuden führten, sind jetzt Rollstuhlrampen vorhanden. Das Telefonhäuschen ist einem offenen Fernsprecher gewichen, und statt Kopfsteinpflaster gib es nun einen ebenen Bodenbelag. So hat Ella Blaschek das Thema „Inklusion“ umgesetzt. Die Schülerin der Klasse 7a am Buchener Burghardt-Gymnasium hat am Kreativwettbewerb der Johannes-Diakonie Mosbach anlässlich des europäischen Aktionstags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung teilgenommen und erhält für ihr auch künstlerisch hochwertiges Bild den ersten Preis.
Jugendliche des BBW der Johannes-Diakonie Mosbach setzten Geschichtslehrpfad instand
Mosbach/Obrigheim. Praktische Berufserfahrung und Geschichtsverständnis haben Auszubildende des Berufsbildungswerkes (BBW) der Johannes-Diakonie Mosbach am Geschichtslehrpfad „Goldfisch“ erwerben können. „Goldfisch“ war der Tarnname einer unterirdischen Rüstungsfabrik 1944/45 in Obrigheim, in der Nationalsozialisten und Industrie Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge einsetzten. Im Rahmen einer Ausbildungsmaßnahme haben BBW-Jugendliche einen Teil des Geschichtslehrpfades wieder hergerichtet und daraus mehr als Praxiserfahrung mitnehmen können.
Schüler rüsten für Behindertensport aus
Schwarzach. Dank zweier Spenden des Liselotte-Gymnasiums in Mannheim ist der Freizeitbereich auf dem Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach nun mit Wassersportgeräten bestens ausgerüstet. Mit der diesjährigen Spende konnte der Freizeitbereich neue Paddel und Schwimmwesten für die Bewohner anschaffen. Im letzten Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler ihm bereits ermöglicht, für erlebnispädagogische Angebote an die Bewohner zwei Kanadier zu erwerben. Die Bootstaufe übernahm die Klasse 10A des Liselotte-Gymnasiums am 22. April auf dem Schwarzacher Hof in Schwarzach.
Unvergessliche Momente auf dem Fansofa
Schwarzach/Gelsenkirchen. Ein Sofa in der ersten Reihe der Haupttribüne, und noch dazu in einem der schönsten Stadien der Bundesliga, der Veltins-Arena auf Schalke – diese Idee kann ja nur von einem Möbelhersteller kommen. Der Polsterspezialist Arte M bietet diese einmaligen Plätze direkt hinter der Trainerbank von Schalke-Coach Felix Magath seinen Geschäftspartnern an. Als der Firma Südstern Möbel in Mosbach dieses Angebot ins Haus flatterte, gab Geschäftsführer Ralf Gundel es unmittelbar weiter an Sonderschullehrer Steffen Frey von der Schwarzbach Schule der Johannes-Diakonie Mosbach. Dieser wählte in seiner Schule zwei fußballinteressierte junge Erwachsene der Berufsschulstufe aus.
Johannes-Diakonie lädt Schulen zum Wettbewerb ein
Mosbach. Wie stellen sich Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klasse die „Inklusion“ – das selbstverständliche Miteinander aller Menschen – vor? Wie wünschen sie sich das Zusammenleben? Wie erleben sie dieses bereits? Dies möchte die Johannes-Diakonie Mosbach von ihnen wissen. Deshalb hat das Sozialunternehmen 14 regionale Schulen eingeladen, sich mit Schülern am Wettbewerb „Inklusion in der Behindertenhilfe“ zu beteiligen.
Stellungnahme zu den aktuellen Pressemeldungen zum Thema Misshandlung/Missbrauch
Mosbach. Wie Sie der Berichterstattung in den regionalen Zeitungen und im Rundfunk entnehmen konnten, werden gegen die Johannes-Diakonie Mosbach massive Vorwürfe der Misshandlung bzw. des sexuellen Missbrauchs in den 1960er Jahren erhoben.
Berufsbildungswerke und Betriebe verzahnen Ausbildung
Mosbach. Markus lernt im Rahmen der Verzahnten Ausbildung mit Betrieben (VAmB) Einzelhandelskaufmann. Das mache ihm viel Spaß, berichtet er. Auch Patrick nimmt an VAmB teil und lässt sich zum Fachinformatiker ausbilden. Gut seien die Chancen für ihn, von seinem Ausbildungsbetrieb später übernommen zu werden, erzählt er stolz. Christina strebt den Abschluss als Hauswirtschafterin an. Sie hofft noch auf einen Betrieb, der sich an VAmB beteiligt und ihr berufspraktische Erfahrungen ermöglicht. Der diesjährige VAmB-Tag wurde jetzt vom Berufsbildungswerk Mosbach der Johannes-Diakonie Mosbach veranstaltet. An diesem konnten sich Markus, Patrick, Christina und andere Jugendliche über VAmB informieren und austauschen.
Ida Zimmermann feiert als älteste Bewohnerin der Johannes-Diakonie ihren Geburtstag
Schwarzach. Dass Ida Zimmermann der Schalk im Nacken sitzt, zeigte sie auch an ihrem 95. Geburtstag. Um der ältesten Bewohnerin der Johannes-Diakonie zu gratulieren, kamen am 11. März den ganzen Tag über Gratulanten in das Haus Schönblick auf dem Schwarzacher Hof in Schwarzach.
Steuer des "Flaggschiffs" wieder in guten Händen
Mosbach. Mit einem festlichen Gottesdienst in der Johanneskirche sind am Donnerstag, 4. März, Dr. Hanns-Lothar Förschler und Jörg Huber als neue Vorstände der Johannes-Diakonie Mosbach ins Amt eingeführt worden. Landesbischof Dr. Ulrich Fischer bekräftigte dabei, dass Kirche und Diakonie zusammengehören, weil es keine Trennung geben dürfe von Zeugnis und Dienst, von Wort und Tat.
Mobiles Informationszentrum der Johannes-Diakonie bietet dritte Anlaufstelle an
Schwarzach/Buchen/Mosbach. Welche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung bietet die Johannes-Diakonie Mosbach an? Wer kommt für die Kosten auf? Diese Fragen stellten Interessierte am häufigsten, berichtete Heike Vollmer, Ansprechpartnerin des neuen Mobilen Informationszentrums der Johannes-Diakonie für den Raum Buchen, Mosbach und jetzt auch Schwarzach. In einer kleinen Begegnungsrunde nahm es seine Arbeit am 1. März im KOMM-IN, dem Bürgerbüro der Gemeinde Schwarzach im örtlichen Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, auf.
Angehörigengruppe trifft sich
Mosbach. Zum nächsten Treffen der Angehörigengruppe unter Leitung von Stationsarzt Wolfram Weiß lädt die Neurologisch-Psychiatrische Klinik der Johannes-Diakonie in Mosbach Angehörige psychisch kranker Menschen – trotz Fasching – am Dienstag, 16. Februar, ein.
Einladung zum Vortrag: „Geben mit `warmer Hand´ – Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten“
Die Johannes-Diakonie Mosbach (vormals Johannes-Anstalten Mosbach) lädt ein zum Vortrag: „Geben mit `warmer Hand´ – Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten“. Lutz Milzer, Notariat Mosbach, wird über diesen breiten Themenkreis am 9. Februar in Mosbach informieren.
„Das war ja gar nicht der Herr Adler“
Johannes-Diakonie Mosbach verabschiedet Geschäftsführer Reinhard Adler
Mosbach. Die Verleihung des Kronenkreuzes der Diakonie in Gold war der Höhepunkt der Verabschiedung von Geschäftsführer Reinhard Adler am 28. Januar. Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden, überreichte ihm die höchste Auszeichnung der Diakonie im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Johanneskirche. Beim anschließenden Festakt drückten viele Ehrengäste und Weggefährten dem scheidenden Geschäftsführer Dank und Anerkennung für seine Leistungen und Verdienste um das soziale Dienstleistungsunternehmen Johannes-Diakonie Mosbach aus, das sich unter Adlers zwölfeinviertel Jahre währender Regie stetig modernisiert und sein diakonisches Profil deutlich geschärft hat.
Einladung zum Vortrag „Das steueroptimale (Ehegatten-) Testament“
Mosbach. Die Johannes-Diakonie Mosbach lädt zum Vortrag „Das steueroptimale (Ehegatten-) Testament“ am 2. Februar in Mosbach ein. Wolfgang Roth, Fachanwalt für Erbrecht aus Obrigheim, wird ausführlich über das „Berliner Testament“ und anderes mehr sprechen.
Künstler des Schwarzacher Hofes stellen in einer „Hauptstadt Europas“ aus
Schwarzach/Straßburg. Zweifellos der bisherige Höhepunkt für die „Künstler des Schwarzacher Hofes“ der Johannes-Anstalten Mosbach war deren Ausstellung vom 18. bis 20. Januar im Europäischen Parlament in Straßburg. Evelyne Gebhardt, SPD-Abgeordnete und Mitglied des Europäischen Parlaments, hatte ihnen die Möglichkeit dazu eröffnet und sie in eine „Hauptstadt Europas“ eingeladen. Bei der Vernissage am 19. Januar konnten die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke persönlich europäischen Abgeordneten präsentieren.
Fachtagung der Johannes-Anstalten Mosbach greift kontroverse Ansichten auf
Mosbach. „Sexualität ist in Einrichtungen der Behindertenhilfe kein Tabuthema mehr.“ Mit dieser These sollten sich die etwa 100 Teilnehmenden an der Fachtagung „Liebe macht schön …“ der Johannes-Anstalten Mosbach zum Thema „Sexualität bei Menschen mit Lernschwierigkeiten“ (eine neue Sprachregelung für „Menschen mit Behinderung“) am 15. Januar in der Mosbacher Johanneskirche auseinander setzen. Die sofort einsetzenden Diskussionen deuteten darauf hin, dass es in Einrichtungen der Behindertenhilfe nach wie vor Gesprächsbedarf über Liebe, Partnerschaft und Sexualität von Menschen mit Behinderung gibt. Ausführungen zum Thema waren den Diskussionen in Workshops über weitere polarisierende Ansichten vorangegangen.